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S&Ls Engagement für Lebensmittelsicherheit: Lieferung von Mischanlagen nach GMP-Standard

Komplettlösung

S&Ls Engagement für Lebensmittelsicherheit: Lieferung von Mischanlagen nach GMP-Standard

28.09.2021
Lebensmittelsicherheit war in unserer Gesellschaft schon immer ein wichtiges Thema. Neben den Lebensmitteln, die wir direkt verzehren, erfordern auch viele andere Dinge, die mit unserer täglichen Ernährung zusammenhängen, wie Aromen, Gewürze, 3-in-1-Kaffee, Nährmilchpulver und zahlreiche pharmazeutische Wirkstoffe (APIs), die besondere Aufmerksamkeit von Herstellern, Behörden und Geräteherstellern.
Lösung01
Der Mischprozess ist bei der Herstellung dieser Produkte von entscheidender Bedeutung. In dieser Branche ist der Einsatz von Mischanlagen gemäß Guter Herstellungspraxis (GMP) oder lebensmittelkonformer Anlagen unerlässlich. Die Einhaltung der Standards lässt sich durch Inspektionen während der Produktion, Qualitätskontrollen vor der Auslieferung sowie bei der Installation und Inbetriebnahme vor Ort überprüfen.
Lösung02
PMI-Prüfung für Metallwerkstoffe
Unsere Anlagen bestehen aus Edelstahl 316L. Um sicherzustellen, dass die Materialien zuverlässig und rückverfolgbar sind, führen wir an allen eingehenden Materialien eine positive Materialidentifizierung (PMI) durch.
Lösung03
Zertifikate für nichtmetallische Werkstoffe
Die Lebensmittel- und Pharmaindustrie unterliegen strengeren Vorschriften als die chemische Industrie. Daher stellt S&L als Ausrüstungslieferant seinen Kunden die notwendigen Dokumente, wie beispielsweise GMP-Zertifikate, zur Verfügung, um nachzuweisen, dass wir die höheren Standards erfüllen.
Lösung04
RT- und PT-Prüfungen
Wir wollen Verformungen und unschöne Ecken an der Anlage vermeiden und sicherstellen, dass die Schweißnähte nach dem Polieren einwandfrei aussehen. Deshalb prüfen wir unter anderem die Schweißhöhe und die Anforderungen. Zusätzlich führen wir Röntgenprüfungen (RT) und Eindringprüfungen (PT) mit einer Farbflüssigkeit durch, um die Schweißnähte zu prüfen. Erst wenn die Schweißnähte in Ordnung sind, fahren wir mit der Installation fort.
Lösung05
Polieren und Oberflächenprüfung
Nach dem Polieren prüfen wir die Oberflächenglätte. Gemäß GMP-Richtlinien muss die Oberflächenrauheit (Ra) der materialberührenden Teile des Mischers unter 0,8 liegen. In manchen Fällen ist eine noch glattere Oberfläche, beispielsweise Ra 0,4, erforderlich. Zur Prüfung von Bauteilen wie Mischerkörper, Hauptwelle, Rührwerk und Endplatten verwenden wir ein Spezialwerkzeug.
Lösung06
Verschmutzung fernhalten
Da unsere Anlagen in der Lebensmittelindustrie ausschließlich aus Edelstahl gefertigt sind, möchten wir jegliche Verunreinigung durch Kohlenstoffstahl vermeiden. Daher verfügen wir über eine separate Werkstatt für die Blechbearbeitung und Montage. Zusätzlich legen wir Holzplatten unter die Anlagen, um Kratzer beim Aufstellen, Anheben und Entladen zu verhindern.
Lösung07
CIP-Reinigungsfunktion
Vertikale Bandmischer sind in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie weit verbreitet. In der Lebensmittelindustrie verwenden viele Kunden einen Mischer für verschiedene Rezepturen. Daher ist es wichtig, dass keine Materialreste zurückbleiben und die Reinigung gründlich erfolgt. Unser vertikaler Bandmischer der GPH-Serie lässt sich vollständig und rückstandsfrei entleeren. Zudem verfügt der Mischer über eine seitliche Tür zur manuellen Reinigung.
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Riboflavin-Test für tote Ecken
Der wichtigste Schritt bei der Reinigung ist die Überprüfung verborgener Ecken im Inneren der Anlage. In der Lebensmittel- und Pharmaindustrie ist eine Reinigung nach dem CIP- (Clean-in-Place) oder WIP-Verfahren (Wash-in-Place) erforderlich. Zur Prüfung verwenden wir Riboflavin. Wir sprühen eine verdünnte Riboflavinlösung in den gereinigten Mischer und warten etwa zwei Stunden. Anschließend schalten wir die CIP-Reinigungsdüsen ein. Nach der Reinigung prüfen wir mit UV-Licht auf gelbe Flecken. Gelbe Flecken bedeuten, dass die CIP-Düsen diesen Bereich nicht erreichen können. Erst wenn keine gelben Flecken mehr sichtbar sind, gilt die Anlage als sauber.
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Werksabnahmetest (FAT)
Die Werksabnahmeprüfung (FAT) ist wichtig für die Einhaltung der GMP-Richtlinien. Wir überprüfen unter anderem die Funktionsweise der Anlagen, die Geräuschentwicklung und die Temperaturentwicklung von Motor, Getriebe und Lagern.
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Abnahmetest vor Ort (SAT)
Um ein GMP-Zertifikat für Ihren Produktionsprozess zu erhalten, benötigen Sie einen Vor-Ort-Abnahmetestbericht (SAT-Bericht). Wir prüfen unter anderem, wie korrekt die Anlagen installiert wurden, wie sie vor Ort funktionieren und ob sie die Tests mit den tatsächlichen Materialien bestehen.
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